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Eine Solide und nachhaltige Kapitalanlage ist im Grunde kein Hexenwerk. Es erfordert ein gutes Verständnis ökonomischer Zusammenhänge und einen klaren Blick für die Bedürfnisse des Anlegers.

Dabei kann man sich von folgenden grundlegenden Fragen leiten lassen:

  1. Grundlegende Analyse der Ist-Situation: Wie ist das Vermögen momentan strukturiert? Welche Gründe gab es dafür in der Vergangenheit? Welche Erfahrungen liegen vor?
  2. Welches Ziel soll die Anlage zukünftig verfolgen und was ist man bereit dafür aufzugeben?
    Ein möglichst langfristig stabiler Ertragsverlauf steht beispielsweise meist in Konkurrenz zur Realisierung kurzfristiger Spitzenrenditen. Vielleicht gibt es neben Rendite und Risiko auch noch weitere wichtige Vorgaben (z.B. Zugriffsmöglichkeiten, ethisch-moralische Anlagegrundsätze, Passgenauigkeit zu einem bestehenden Geschäftsmodell, etc.)?
  3. Wie soll die Zielerreichung gemessen werden?
    z.B. in absoluten Werten hinsichtlich Durchschnittsertrag und Schwankungsintensität oder im relativen Vergleich zu anderen Anlagestrategien
  4. Mit welchen Mitteln soll das Ziel verfolgt werden?
    z.B. Auswahl und Aufteilung der Anlageklassen, Laufzeiten, Ausfallrisiken, regionaler oder sachbezogener Schwerpunkte

Wichtig ist, diese Schritte immer wieder kritisch zu reflektieren und bei Bedarf entsprechend anzupassen.